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Disruptive Entwicklungen im Jahr 2021 und darüber hinaus

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Im Rahmen der ersten Ausgabe von «The Disruptive Strategist», einer detaillierten und sorgfältigen Bewertung des Anlageuniversums im Hinblick auf die Auswirkungen disruptiver Entwicklungen, untersuchten Mark Hawtin von GAM Investments und das disruptive Wachstumsteam disruptive Trends für 2021 und darüber hinaus.

19. Januar 2021

Klicken Sie hier, um eine vollständige Version von «The Disruptive Strategist» herunterzuladen.

Analyse des Jahres 2020

An den Beginn des Jahres 2020 zurückzudenken, ist eine surreale Übung. Das Jahr begann mit grossem Optimismus nach einem performancestarken Jahr 2019 (der S&P 500-Index hatte um 29 % und der Nasdaq um 38 % zugelegt). Die Märkte waren darauf konzentriert, dass die USA und China ein Handelsabkommen voranbringen würden. Ferner hatte es den Anschein, als würde Europa eine Einigung mit dem Vereinigten Königreich in Bezug auf den Brexit erreichen. Innerhalb weniger Wochen liess dieser Optimismus nach, als sich die Nachrichten über ein verheerendes Virus in China häuften. Doch selbst als diese Nachrichten weltweit Schlagzeilen machten, war es einhellige Meinung, dass es sich um eine weitere SARS-Variante oder Vogelgrippe handelte und die Auswirkungen auf Asien beschränkt sein würden. Niemand hätte sich vorstellen können, dass sich innerhalb von zwei Monaten ein Drittel der Weltbevölkerung in einem «Lockdown» befände und ihre Wohnungen nicht verlassen könnte. Aus der Sicht derjenigen, die Kundenvermögen verwalten, war 2020 ein Jahr tiefgreifender Veränderungen. 

Was als ein Virus in China begann, entwickelte sich letztendlich zur bedeutendsten Geschichte des Jahres, die nicht nur die Schlagzeilen beherrschte und die Liste der meistgesuchten Begriffe bei Google «Year in Search 2020» anführte, sondern auch die globale Geld- und Fiskalpolitik dominierte, die Einführung neuer Technologien stark beschleunigte und zahlreiche Branchen negativ tangierte. Allein im Dollar-Raum stieg die monetäre Basis um 40 %. Die Entwertung des Buchgeldes seit der globalen Finanzkrise ist erstaunlich.

Abbildung 1: Gesamte monetäre Basis

 
Quelle: Federal Reserve Bank of St Louis.

Als sich herausstellte, dass der R-Wert von Covid-19 hoch genug war, um den Ausbruch als Pandemie einzustufen, und dass die Sterblichkeitsrate erheblich war, begannen die Anleger zu fürchten, die Auswirkungen könnten über die unterbrochenen chinesischen Lieferketten hinausgehen und zu ausgedehnten Turbulenzen führen. Infolgedessen begann Ende Februar ein Ausverkauf an den Märkten, als Nachrichten über die Ausbreitung des Virus in weitere Länder bekannt wurden. Ein Land nach dem anderen begann mit der Verhängung von Ausgangsbeschränkungen für seine Bürger. Bis Mitte März herrschte nicht nur in Asien ein nahezu vollständiger «Lockdown», sondern auch ein Grossteil Europas war abgeriegelt, und die USA folgten diesem Beispiel. Als Panik und Furcht einsetzten, brachen die Märkte von ihren Höchstständen im Februar ein, wobei der S&P 500-Index um 34 % und der Nasdaq um 28 % sanken. Beide Indizes fielen am 16. März um über 12 %, der grösste Rückgang an einem einzigen Tag seit 1987.

Obwohl der Ausverkauf am Markt allgemeiner Art war, konzentrierten sich die Verluste insbesondere auf Branchen, die durch die Pandemie und die anschliessenden «Lockdowns» überdurchschnittlich geschädigt würden. Die Reisebranche und der Einzelhandel waren am schwersten betroffen. Die Regierungen und die Zentralbanken ergriffen Massnahmen, um die Zinsen zu senken, eine quantitative Lockerung zu beginnen und eine stimulierende Fiskalpolitik einzuleiten. Dieser enorme geldpolitische Anreiz und die expansive Fiskalpolitik erreichten ein bisher nicht gekanntes Niveau und fachten einen der grössten «Bullenmärkte» der Geschichte an. Von ihren Tiefständen im März erholten sich der S&P 500-Index in der Folge um 68 % und der Nasdaq-Index um 84 %. Für Manager konzentrierter Portfolios ist es relativ schwierig festzustellen, welche spezifischen Aktien das höchste Alpha für die Kunden generieren, wenn die durch die Zentralbanken verursachte Flut jedes Boot anhebt. 

Mit Überschwang geht irrationales Verhalten einher, und auch diese stimulierende Kurserholung war keine Ausnahme. Alle wollten bei dem «Spiel» dabei sein. Insbesondere die Privatanleger schlugen vehement zu, was an den «Dotcom-Boom» vor etwa 20 Jahren erinnert. Da globale «Lockdowns» die Menschen zwangen, zu Hause zu bleiben, und grosse Sportereignisse weltweit abgesagt wurden, suchten die Menschen nach neuen Formen der Unterhaltung. Insbesondere in den USA, wo die Casinos geschlossen wurden und Online-Spiele in vielen Bundesstaaten verboten sind, erhielten die Steuerzahler als Konsumanreiz Schecks in Höhe von bis zu 1.200 USD. Das Zusammenwirken dieser Faktoren machte die Börse zum grössten Casino der Welt. Dies wurde von Dave Portnoy, CEO von Barstool Sports und Messias der Privatanleger (mit 1,8 Millionen «Followern» auf Twitter), wie folgt zusammengefasst: «Es ist die Kombination von fehlendem Sport – sodass man nicht darauf wetten kann – und dem Verbot, nach draussen zu gehen. Viele Menschen sitzen vor ihren Computern, die normalerweise kein «Day-Trading» betreiben können. Für einen Spieler weist das Investieren eine Menge Ähnlichkeiten mit Computerspielen auf.» Während dieser Phase vervielfachten sich die Handelsvolumen. Die durchschnittliche Anzahl der täglichen Transaktionen stieg von relativ stabilen zwei Millionen Transaktionen in den vergangenen vier Jahren sprunghaft um mehr als das Dreifache auf über sechs Millionen.

Dies zeigte sich am deutlichsten durch das schnelle Wachstum bei Robinhood, einer beliebten provisionsfreien Aktienhandels-App, mit der Anleger Bruchteile von Aktien handeln können. Im ersten Quartal 2020 verzeichnete Robinhood einen Anstieg von drei Millionen neuen Konten (eine Wachstumsrate von 30 %) auf insgesamt 13 Millionen Konten. Dieses Wachstum fiel mit der Talsohle des Marktes und dem Beginn des Stimulierungsprogramms mittels der Corona-Schecks zusammen. Im Gegensatz zu anderen Online-Handelsplattformen wie Fidelity und TD Ameritrade (die beide ebenfalls ein schnelles Wachstum verzeichneten, wobei Fidelity zwischen März und Mai 1,2 Millionen neue Konten hinzugewann und TD Ameritrade im ersten Quartal ein Wachstum von 249 % bei neuen Konten verzeichnete) haben die Robinhood-Investoren ein weitaus jüngeres Profil. Der Median des Alters der Robinhood-Investoren beträgt 31 Jahre, eine Gesellschaftsschicht, die traditionell den Aktienmarkt gemieden hatte. Diese neuen Anleger brachten einen völlig anderen Investment- bzw. Handelsansatz mit: einen Ansatz, der von der Verstärkungswirkung sozialer Medien geprägt ist, und die Bewertung oder gar die Fundamentalanalyse nur wenig (oder überhaupt nicht) berücksichtigt. 

Top 10 der am häufigsten gehaltenen Robinhood-Aktien (Dezember 2020)

1. Apple
2. Tesla
3. Ford
4. General Electric
5. Microsoft
6. American Airlines Group
7. Nio
8. Amazon
9. Disney
10. Delta Air Lines

Im Gegensatz dazu verhielten sich zahlreiche institutionelle Anleger abwartend, wogen die schockierenden Wirtschaftsdaten ab und konzentrierten sich auf die düsteren Vorhersagen. Dadurch verpassten viele dieser Anleger einen Grossteil dieser Gewinne, obwohl abzuwarten bleibt, was passiert, sobald einige dieser Aktien von der Realität (oder vielmehr einer Fundamentalanalyse und einer realistischen Bewertung) eingeholt werden. 2020 war darüber hinaus das Jahr der Börsengänge, was wir kürzlich in einem Artikel erörtert haben.

Covid-19 als Katalysator für eine beschleunigte digitale Welt – Digital 4.0

Als sich das Covid-19-Virus weltweit verbreitete und die Regierungen «Lockdowns» anordneten, mussten sich ganze Unternehmen innerhalb weniger Tage auf die Arbeit von zu Hause aus umstellen. Dies liess eine Vielzahl technischer Herausforderungen in den Vordergrund treten, die es zu lösen galt. In der Vergangenheit wäre der Übergang einer gesamten Belegschaft von einer zentralisierten bürobasierten Struktur zu einer vom Homeoffice aus arbeitenden Struktur eine monumentale IT-Aufgabe gewesen, die monatelange Planung und mehrere Beta-Tests erfordert hätte. Höchstwahrscheinlich wäre der Übergang jeweils nur für eine einzelne Abteilung durchgeführt worden, bevor das gesamte Unternehmen den «Rollout» übernommen hätte. Covid-19 liess keine Zeit für diesen Luxus. Stattdessen mussten innerhalb weniger Tage grössere Umstellungen erfolgen. Die Unternehmen mussten sicherstellen, dass ihre Technologie der Arbeit aller Mitarbeiter vom Homeoffice aus gewachsen war. Covid-19 lieferte den Anstoss für den grössten Beta-Test aller Zeiten für die Telearbeit. Unsere eigene Branche machte keine Ausnahme, obwohl wir darauf achten, aus unseren persönlichen Erfahrungen keine übermässigen Schlüsse abzuleiten. Vor der Covid-19-Pandemie machten zahlreiche Unternehmen erste Schritte in Richtung digitale Transformation. Die Krise katapultierte die Umstellung jedoch an die Spitze der Prioritätenlisten und machte sie zu einem Diskussionsthema in den Vorstandssitzungen. Unternehmen, die digitales Arbeiten nicht als Priorität einstuften, erkannten plötzlich, dass es ein zentraler Bestandteil ihrer zukünftigen Strategie sein musste, um überleben zu können.

Im Zentrum dieses Themas steht die Cloud. Telearbeit und die schnelle Erweiterung von Systemen wären ohne sie nicht möglich. Durch die Einführung von SaaS-Anwendungen konnten Unternehmen schnell und effizient ihre Kapazitäten ausweiten, ohne grosse Investitionen vornehmen zu müssen. Was als Investition in die Bekämpfung einer Notfallsituation begann, um sicherzustellen, dass Unternehmen funktionstüchtig bleiben, hat sich zur Neubewertung der Zukunft und die Erwägung dauerhafter Änderungen in den Unternehmensleitungen gewandelt. Vor 2020 war die Arbeit im Homeoffice ein Luxus und ein Nischenkonzept. Ein Blick auf 2021 und darüber hinaus lässt dies mittlerweile als Norm erscheinen. Eine Umfrage der Deutschen Bank ergab, dass 57 % der Finanzmarktfachleute nach Covid-19 zwischen einem und drei Tagen pro Woche im Homeoffice arbeiten werden. Ähnlich stellte Hitachi Capital fest, dass 55 % der in der Immobilien- und Baubranche Beschäftigten nach dem «Lockdown» mehr Telearbeitsmöglichkeiten wünschten, wobei als Hauptgrund angegeben wurde, dass sie das tägliche Pendeln vom und zum Arbeitsplatz vermeiden möchten. Eine im April durchgeführte Gartner-Studie ergab, dass 74 % der Unternehmen beabsichtigen, zumindest einige Mitarbeiter dauerhaft auf die Arbeit im Homeoffice umzustellen. Dieser Wandel der Einstellung und des Verhaltens gibt der Notwendigkeit digitaler Transformationen ein grösseres Gewicht. Die Nachfrage nach Cloud-basierten Tools und Anwendungen wird infolgedessen weiter ansteigen.

Was geschieht als nächstes? Disruptive Trends im Jahr 2021 und darüber hinaus

Blicken wir auf das Jahr 2021, sind bereits Anzeichen zu erkennen, dass wir am «Anfang vom Ende» dieser Krise stehen. Während sich viele der Gewinner aus dem Jahr 2020 auf einem höheren Wachstumspfad als vor der Pandemie befinden, stellen diese in vielen Fällen nicht zwangsläufig die aussichtsreichsten Anlagechancen für das Jahr 2021 dar. Stattdessen bieten einige der weniger beliebten Unternehmen des Jahres 2020 gute Chancen, sobald die aufgrund Covid-19 erlassenen Beschränkungen aufgehoben werden. Reisen kam beinahe über das gesamte Jahr 2020 (sowohl zu geschäftlichen als auch zu privaten Zwecken) buchstäblich zum Erliegen, und verständlicherweise litten die Reiseunternehmen darunter. Jüngste Umfragedaten deuten darauf hin, dass die Hauptaktivität, der sich die Menschen nach der Krise widmen wollen, das Reisen ist, insbesondere für Urlaubszwecke, was eine enorme Nachholnachfrage mit sich bringt. Gleichzeitig erwarten Konsensschätzungen für mehrere Jahre keine vollständige Erholung der Reisebranche. Diese Lücke zwischen den Schätzungen zur Konjunkturerholung und dem Nachholbedarf bietet Anlegern Chancen.

In der ersten Jahreshälfte war internationales Reisen unglaublich schwierig und sogar Inlandsreisen wurden gemieden. Die Auswirkungen auf die Reisebranche waren erheblich grösser als je zuvor, da die Sitzplatzkapazitäten der Fluggesellschaften zusammenbrachen.

Abbildung 2: Die Auswirkungen von Covid-19 auf die Kapazitäten der Fluggesellschaften sind katastrophal

 
Quelle: Bain & Co.

Die Konsensschätzungen deuteten darauf hin, dass sich der Reisesektor nur langsam und über einen längeren Zeitraum erholen würde und dass die Umsätze über mehrere Jahre nicht auf das Niveau von 2019 zurückkehren würden. Hier schien uns ein klares Missverhältnis zwischen den Konsensschätzungen und den nachweislichen Verbraucherprioritäten, wie sie aus den Umfragen hervorgehen, zu bestehen. Zusätzlich zu dieser zyklischen Chance liegt hier eine mehrjährige strukturelle Chance vor. Wir bewegen uns von einer Welt mit Milliarden von Geräten (Digital 3.0) zu einer Welt mit Billionen von Geräten (Internet der Dinge und Digital 4.0). Obwohl das Konzept des Internets der Dinge (IoT) nicht neu ist, befinden wir uns an dem Wendepunkt, an dem es tatsächlich beginnt. Dank der Fortschritte bei der Künstlichen Intelligenz (KI), bei der Fähigkeit, Daten zu verarbeiten, zu verwenden und zu speichern, und beim Aufbau von 5G ist dies jetzt möglich.

Mit zunehmender Digitalisierung und einer grösseren Anzahl von digitalisierten Geräten und Anwendungen, insbesondere in den Unternehmen, ist die Menge der generierten Daten explodiert und wächst mit zunehmendem Tempo. Im Jahr 2015 gab es 584 Dateninteraktionen pro verbundener Person und Tag. Diese Zahl soll bis 2025 um mehr als das Achtfache steigen (auf 4.909 Interaktionen pro verbundener Person und Tag). Es mag den Anschein haben, dass die Digitalisierung eine Geschichte ist, die es schon lange gibt, aber wir befinden uns noch in den Anfängen: In den USA beträgt das digitale BIP als Prozentsatz des gesamten BIP unverändert lediglich 5 %. Dieses Thema spielt sich in mehreren Branchen ab, insbesondere im Gesundheitswesen, im Transportsektor, in der Robotik und bei der Automatisierung der wissensbasierten Arbeit.

Das Herzstück von Digital 4.0 ist die Cloud, und die vor uns liegenden Chancen sind immer noch enorm (die Durchdringungsrate der Cloud liegt unverändert unter 10 %). Das Jahr 2020 wird als der Wendepunkt angesehen, an dem die digitale Transformation, in vielen Fällen durch die Pandemie erzwungen, ganz oben auf die Prioritätenliste gesetzt wurde. Das Jahr 2021 und die Zeit darüber hinaus werden jedoch eine echte Umsetzung darstellen, die eine weit verbreitete Änderung der Denkweise unterstreicht, mit der die Technologie in den Mittelpunkt gestellt wird. Ein Bericht von McKinsey schätzt, dass bis 2030 400 Millionen Vollzeitstellen durch den Einsatz von Technologie verdrängt werden. Bereits heute können 50 % der derzeitigen Arbeitsaktivitäten durch Anpassung der gegenwärtig verfügbaren Technologie automatisiert werden. Folglich müssen sich die Mitarbeiter anpassen, um nicht obsolet zu werden. Da die Unternehmen im Jahr 2020 ums Überleben kämpften, hat sich das Bestreben, die Kosten zu senken und die Produktivität zu steigern, erhöht. Mit Blick auf den weiteren Verlauf des Jahres 2021 wird der Druck zur Digitalisierung zwecks Verwirklichung von Telearbeit leicht nachlassen. An dessen Stelle tritt jedoch die Notwendigkeit, Technologie als Mittel zur weiteren Kostensenkung einzusetzen.

2021: Was geschieht als Nächstes?

Unter Anlagegesichtspunkten ging es bei der Alpha-Generierung für die Kunden im Jahr 2020 darum, auf die Covid-19-Gewinner zu setzen und im Verlauf des Jahres sowohl auf die Gewinner der Post-Covid-19-Phase umzuschwenken als auch sich auf die Nutzniesser der nächsten disruptiven Welle – Digital 4.0 – zu konzentrieren.

Quelle: GAM.

Der oben dargelegte Fahrplan für Digital 4.0 zeigt, dass die nächste Phase der Einführung disruptiver Technologien einige oder alle der genannten Technologien, das Internet der Dinge (IoT), 5G, Daten und KI, umfassen wird. Sie stellen die treibenden Impulse für Entwicklungen dar, die nach unserer Auffassung in den nächsten fünf bis zehn Jahren die grössten Anlagechancen bieten. Während Digital 3.0 der Zyklus der Plattform war, ist Digital 4.0 ein Zyklus der Datenerstellung und -nutzung für Wettbewerbsvorteile. Die Vernetzung von allem, zunehmend in Echtzeit, wird den Wandel in den Branchen vorantreiben, in denen Disruptionen noch nicht im vollumfänglichen Ausmass aufgetreten sind – dazu zählen die Automatisierung der wissensbasierten Arbeit, des Gesundheitswesens, des Transportsektors, der Industrie und der Finanztechnologie.

Als abschliessende Anmerkung möchten wir Sie an die Notwendigkeit erinnern, in diesem Bereich leidenschaftslos zu sein. Die Welt des disruptiven Wachstums wird nicht ohne Medienrummel um bestimmte Titel auskommen. Im Gegensatz dazu verlässt sich der erfolgreiche, treuhänderisch agierende Anleger auf eine detaillierte, leidenschaftslose Analyse, um Alpha für seine Kunden zu generieren.

 

Wichtige rechtliche Informationen
Die Informationen in diesem Dokument dienen nur zu Informationszwecken und gelten nicht als Anlageberatung. Die in diesem Dokument enthaltenen Meinungen und Bewertungen können sich ändern und geben den Standpunkt von GAM im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld wieder. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen wird keine Haftung übernommen. Die Performance in der Vergangenheit ist kein Hinweis auf aktuelle oder künftige Entwicklungen. Die erwähnten Finanzinstrumente werden nur zur Veranschaulichung genannt und dürfen nicht als ein direktes Angebot oder als eine Anlageempfehlung oder Anlageberatung aufgefasst werden. Die Bezugnahme auf ein Wertpapier ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dieses Wertpapiers. Die aufgeführten Wertpapiere wurden aus dem von den Portfoliomanagern abgedeckten Wertpapieruniversum ausgewählt, um den Leser beim besseren Verständnis der vorgestellten Themen zu unterstützen. Die enthaltenen Wertpapiere werden nicht zwangsläufig von einem Portfolio gehalten und stellen keine Empfehlungen der Portfoliomanager dar.

Mark Hawtin

Investment Director

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