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Ausblick 2020: Wie wichtig sind Digitalisierung, Demografie und Millennials?

9. Januar 2020

Im Rahmen unserer Reihe Ausblick 2020 baten wir einige Manager um ihre Einschätzung bezüglich der erwarteten «Megatrends» des Jahres, darunter Technologie und junge Konsumenten.

John Seo: Mitgründer und geschäftsführender Direktor von Fermat Capital Management, LLC

Gesellschaftsrelevante Ereignisse wirken sich auch auf Versicherungen aus. Bezüglich der Trends in der Millennials-Generation nutzen wir zunehmend soziale Medien zur Evaluierung der tatsächlichen Vor-Ort-Geschehnisse bei Katastrophen. Solange es uns gelingt, Wahrheit von Falschinformationen zu unterscheiden, erachten wir die sozialen Medien, insbesondere Twitter, als unverzichtbar bei der Einschätzung von Katastrophenauswirkungen in den betroffenen Gebieten.

Swetha Ramachandran: Investmentmanagerin, Aktien von Unternehmen aus der Luxusbranche

All diese Faktoren sind extrem wichtig für meinen Sektor. China zeichnet gegenwärtig für zwei Drittel des Wachstums im Luxusgütersektor verantwortlich, die Millennials sowie die Generation Z insgesamt sogar für 80%. Die logische Schlussfolgerung daraus lautet, dass chinesische Konsumenten aus der Millennials-Generation für den Sektor insgesamt eine enorme Bedeutung darstellen. Diesen Konsumenten ist die Epoche, in der zwischen online und offline unterschieden wurde, unbekannt. Die Grenzen wurden stark verwischt. Daher nehmen das Tempo und die Notwendigkeit der Digitalisierung im Luxusgütersektor weiter zu.

Christophe Eggmann: Investment Director, Gesundheitsaktien

Wir erwarten, dass die Digitalisierung die Art der Gesundheitsversorgung von Patienten revolutionieren wird. Wir nutzen künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen schon heute, um die Vorsorge und die Wahl der Behandlung zu verbessern, beispielsweise durch Abgleich des genetischen Patientenprofils mit verfügbaren Therapien. Andere Themen wie Schwellenländer oder Millennials spielen im Gesundheitssektor eine untergeordnete Rolle.

Gianmarco Mondani: Investment Director, Europäische nicht-direktionale Aktien

Die Eintrittshürden sinken in vielen Wirtschaftszweigen insbesondere aufgrund der Digitalisierung. Der Bankensektor stellt dafür ein sehr gutes Beispiel dar. Die Gebühren stehen unter Druck, da neue digitale Plattformen Abläufe wie Währungsgeschäfte, die bei Banken früher viel kosteten, zweifellos vereinfachen. Auch der traditionelle Bekleidungseinzelhandel muss sich anpassen, da sich das Umfeld in Vergleich zu vor zehn Jahren dramatisch verändert hat. Positiv zu verzeichnen ist dagegen, dass es vielen technologieorientierten Unternehmen gut gelingt, diese Chancen zu nutzen. Lang- und kurzfristig bieten sich daher ausgezeichnete Möglichkeiten, Gewinner von Verlierern zu unterscheiden.

Paul McNamara: Investment Director, Schwellenländeranleihen

Was gemeinhin als «Megatrend»-Ansatz bezeichnet wird, ist für uns nicht weiter von Belang. Es mag beispielsweise wichtig sein zu erkennen, dass in Russland klare Anzeichen für eine immer älter werdende Bevölkerung auszumachen sind. Allerdings wird sich über den Anlagehorizont, über den wir investieren, nicht viel verändern. Diese Themen sind in die Struktur der Volkswirtschaften eingebettet, auf die wir unseren Schwerpunkt legen; Veränderungen innerhalb dieser Kategorien bereiten uns keine grösseren Sorgen.

Wichtige rechtliche Hinweise
Die Angaben in diesem Dokument dienen lediglich zum Zwecke der Information und stellen keine Anlageberatung dar. Die in diesem Dokument enthaltenen Meinungen und Einschätzungen können sich ändern und geben die Ansicht von GAM unter den derzeitigen Konjunkturbedingungen wieder. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben wird keine Haftung übernommen. Die genannten Unternehmen wurden aus dem von den Portfoliomanagern abgedeckten Anlageuniversum ausgewählt, um der Leserschaft die vorgestellten Themen besser zu verdeutlichen. Die Unternehmen sind nicht notwendigerweise in einem Portfolio enthalten, und die angeführten Beispiele stellen keine Empfehlungen der Portfoliomanager dar. Die vergangene Performance ist kein Indikator für die laufende oder künftige Wertentwicklung.